Business unusual erblickt heute das Licht der digitalen Welt

Es ist soweit. Der erste Beitrag gebührt demjenigen, der das Ganze angerichtet hat - wurde mir so gesagt. Also versuche ich, in all meiner Unklarheit ein gebührendes Entrée zu verfassen.

Ich überspringe in dieser Einleitung Ausführungen über einen Krankheitserreger, der das zarte Pflänzchen einer zerbrechlichen globalen Gesellschaft auf eine ganz neue Art von Probe stellt. Ich möchte stattdessen mit einer für mich wesentlichen Erkenntnis einleiten: der tägliche Umgang mit den ständig neuen Situationen gibt mir immer wieder die eine grundlegende Wahl: Rückzug in altbekannte Muster (beruhigend.) oder: neue Wege probieren (aufregend!). Das war ja auch vor der Krise schon so. Geht es gerade nur einfach viel deutlicher?

Unabhängig von meinen öffentlichen Rollen als geschäftsführender Partner eines Kommunikationsbüros und freischaffender Künstler hat mich eine Frage bewegt.

Unabhängig von meinen öffentlichen Rollen als geschäftsführender Partner eines Kommunikationsbüros und freischaffender Künstler hat mich eine Frage bewegt: wie gehen andere Menschen mit Führungsverantwortung denn mit diesem ganz konkreten Zustand um? Ich war neugierig auf Austausch.
In den Telefongesprächen mit meinen Geschäftskontakten kam neben dem konkreten Projektgeschäft sehr häufig auch der persönliche Umgang mit der Krise ganz von alleine zu Wort. Der innere Impuls wurde stärker. Ich möchte hier irgend etwas schaffen.

Als ich das Projekt - in aller Eile vorerst Lichtblicke getauft - gemeinsam mit unserem Grafiker und Schriftgestalter Fabian inmitten von drohender Kurzarbeit, kommunikationsintensivem Home-Office und unklarer Auftragslage losgetreten habe, war nur eines klar: ich folge meinem Bauchgefühl.
Es folgen interne Gespräche zwischen dem Tagesgeschäft und erste E-Mails an Menschen in Führungspositionen, die ich für ihre Persönlichkeit und Art wertschätze. Der Rücklauf an positiven Meldungen war für mich motivierend, das Projekt wirklich umzusetzen.
Dann erinnere ich mich an einen unserer ungestalten Leitsätze: Wir handeln intuitiv überlegt. Wie also weiter? Ganz zeitgemäß gehen wir zwischen dem ganzen Alltagsgeschäft in kleinen Schritten in eine vorläufige Projektstruktur - diese Plattform voller wunderbarer Lichtblicke.
Denn so sehe ich diese persönlichen Beiträge - als Lichtblicke in einer aktuell etwas trüben Zukunftssicht. Sie werden ab jetzt hier in loser Folge veröffentlicht.
Wir haben zum Launch die ersten eingesendeten Beiträge dabei, weitere sind vorbereitet, geplant und in Gesprächen. Wer weiß: vielleicht werden also noch viele weitere folgen. Ob dieser Impuls Relevanz haben wird, wird sich also einfach zeigen.

business unusual soll das sein: ein Platz, an dem Menschen ihren Umgang mit und ihre Entdeckungen in dieser spannenden Zeit reflektieren und mitteilen - egal ob persönliche Erkenntnisse oder konkrete Erfolgsgeschichten. Damit sich andere Menschen inspirieren und vielleicht motivieren lassen können. Oder auch für ein ruhiges Gefühl: ich bin nicht allein mit meinen Herausforderungen. Dafür haben wir noch so einen schönen Leitsatz bei ungestalt: Kommt von Herzen, wirkt auf Herzen.

Ich wünsche uns allen eine gelassene Lektüre.

Ivo Zibulla

Ivo Zibulla hat Glück gehabt und zwei Herzen bekommen: so ist er als geschäftsführender Gesellschafter bei ungestalt. Kollektiv für Kommunikationsdesign und freischaffender Künstler unterwegs. Da er sich bis heute dafür keine ordentliche Website leisten konnte, ist er in dieser Rolle bisher nur als @ivo.zibulla auf Instagram auffindbar.

Ivo Zibulla